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Der Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand ist die geistliche Leitung einer Gemeinde. Ihm gehören die Pfarrer und gewählte Ehrenamtliche an.

Gewählt wird der Kirchenvorstand alle sechs Jahre. Die letze Wahl fand 2015 statt, das bedeutet, dass die nächste Kirchenvorstandswahl 2021 stattfinden wird. Gewählt werden kann jedes konfirmierte Kirchenmitglied ab 18 Jahren, das bereit ist, in der Kirchengemeinde einen verantwortungsvollen Dienst zu übernehmen. Wer im Kirchenvorstand ist, muss nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen. Ein glaubwürdiges Zeugnis von Gott und ein klares Bekenntnis zur Kirche ist allerdings sinnvoll.

Wählen kann jedes Kirchenmitglied ab der Konfirmation, also auch vor dem staatlichen Gesetz Minderjährige, die nach Staatskirchenrecht aber religionsmündig sind. Wie bei anderen Wahlen auch besteht auch hier die Möglichkeit zur Briefwahl.

 

Nicht nur weltliches, sondern auch geistliches Gremium

Der Kirchenvorstand ist mehr als ein Vorstand, wie man ihn aus z.B. von Vereins- oder Parteivorständen kennt. Er führt nämlich nicht nur die Geschäfte der Kirchengemeinde und ist verantwortlich für den Beschluss der Jahresrechnung etc., sondern er ist auch zuständig für die Belange der Gottesdienste, für die ordentliche und lautere Verkündigung, sowie für die verantwortungsvolle Verwaltung der Sakramente. Insofern ist der Kirchenvorstand nicht nur ein weltliches, sondern auch ein geistliches Gremium, das seine Entscheidungen vor Gott trifft und ins Gebet trägt. Deshalb spielen politische oder weltanschauliche Fragestellungen für den Kirchenvortand nur insofern eine Rolle, als sie für die Kirchengemeinde von geistlichem Belang sind.

 

Wer ist im Kirchenvorstand?

Der Kirchenvorstand setzt sich zusammen aus Pfarrern und den gewählten Ehrenamtlichen. Die Größe des Kirchenvorstandes orientiert sich an der Größe der Kirchengemeinde. In Beerfelden ist der Kirchenvorstand derzeit 14 Personen stark.

Aus seiner Mitte wählt der Kirchenvorstand einen Vorsitzenden. Dies soll am besten ein Ehrenamtlicher sein. Findet sich kein Ehrenamtlicher in den Reihen des Kirchenvortandes, der den Vorsitz übernehmen kann, übernimmt einer der Pfarrer den Vorsitz.

In Beerfelden ist mit Dr. Raimund Keysser zum ersten Mal ein Ehrenamtlicher Vorsitzender des Kirchenvortandes. In diesem Fall muss ein Pfarrer Stellvertreter sein: Dies ist seit 2016 Pfarrer Roland Bahre.

Der Kirchenvorstand wählt außerdem Ausschüsse mit jeweiligen Vorsitzenden: In Beerfelden gibt es einen Bauausschuss, einen Finanzausschuss, einen Personalausschuss und einen Liturgieausschuss. Diesen Gremien müssen nicht nur Kirchenvorsteher angehören, sondern es können auch Ehrenamtliche mitarbeiten, die nicht Mitglieder des Kirchenvorstandes sind. Die Ausschüsse bereiten Beschlüsse in den jeweiligen Fachgebieten vor und organisieren Angelegenheiten des jeweiligen Ressorts.

Ist eine Pfarrstelle vakant, wird ein neuer Pfarrer ebenfalls vom Kirchenvortand gewählt. Dennoch sind die Pfarrer nicht Angestellte des Kirchenvorstandes oder der Kirchengemeinde, denn Pfarrer stehen in der Dienstgemeinschaft der Landeskirche, die vorort durch den Dekan vertreten wird.

Sind in einer Gemeinde Menschen angestellt, z.B. Küster, Gemeindesekretärinnen, Organisten etc., sind deren Dienstvorgesetzte der Kirchenvortand, der aus seiner Mitte Verantwortliche wählt, die den Kirchenvortand in der konkreten Vorgesetztenfunktion vertreten.

Interessieren Sie sich für die Mitarbeit im Kirchenvorstand oder wollen sich für die Kirchenvorstandswahl 2021 aufstellen lassen? Melden Sie sich gerne bei uns, wir nehmen zu Ihnen Kontakt auf!

Gerne können Sie sich auch mit Anregungen und Vorschlägen direkt an uns wenden: [Link]

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