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Roland Bahre

Die Trauung

Willkommen auf unserer Internetseite, auf der Sie alles über die kirchliche Trauung in der evangelischen Kirchengemeinde Beerfelden erfahren.

 

Voraussetzungen zur kirchlichen Trauung

Im gesamten Kirchspiel Beerfelden werden jedes Jahr rund  20 Ehepaare kirchlich getraut. Genau genommen „verheiratet“ die Kirche allerdings nicht selbst, sondern segnet im Rahmen eines Traugottesdienstes eine vor dem Standesamt bereits geschlossene Ehe. Beachten Sie also, dass bei Ihrer Planung zuerst die standesamtliche Hochzeit vollzogen sein muss, bevor Sie sich kirchlich trauen lassen.

Da Ihre kirchliche Trauung ja nicht nur ein Event sein soll, sondern es ja vor allem darum geht, dass Sie für Ihre Ehe um Gottes Segen bitten, ist es wichtig, dass mindestens einer der Partner Mitglied der evangelischen Kirche ist. Wenn Sie von außerhalb kommen und nicht im Kirchspiel Beerfelden gemeldet sind, benötigen wir zu Anmeldung ein „Dimissiorale“, das Sie kostenfrei in Ihrem Pfarrbüro vorort beantragen können. Dies ist an unser Gemeindebüro zu senden, oder dem Traupfarrer zu übergeben. Trauzeugen müssen nicht Mitglied einer Kirche sein.

Terminfindung und Wunschpfarrer

Wenn alle genannten Voraussetzungen erfüllt sind, suchen Sie sich einen Termin im Jahr aus, der für Sie für Ihre Trauung in Frage kommt. Bitte beachten Sie dabei, dass in der Passionszeit (also der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern) und im Advent nur in Ausnahmefällen kirchliche Trauungen möglich sind.

Das Kirchspiel Beerfelden ist in Seelsorgebezirke aufgeteilt: Ost (Pfarrer Bahre), West (Pfarrer Frohmuth) und Hetzbach/Etzean/Schöllenbach und Bullau (Pfarrerin Borck). Grundsätzlich gilt: Es ist der Pfarrer für Sie zuständig, in dessen Seelsorgebezirk Sie leben. Dennoch besteht selbstverständlich die Möglichkeit, auch einen anderen Pfarrer zu bitten, Ihre Trauung zu übernehmen, wenn Sie dies wünschen. Dies ist mit dem für Sie zuständigen Pfarrer abzusprechen.

Wichtig: BEVOR (!!!) Sie in die Hochzeitsvorbereitungen einsteigen und ggf. die Location buchen, in der Sie mit der Hochzeitsgesellschaft Ihren besonderen Tag feiern möchten, sollten Sie mit dem Gemeindebüro (Tel. 06068-1330) in Kontakt treten zur Terminabsprache. 

 

Es kann sinnvoll sein, einen Hochzeitstermin bereits möglichst frühzeitig zu vereinbaren. Dies erspart die Enttäuschung darüber, dass Ihr Wunschtermin vielleicht bereits an ein anderes Paar vergeben wurde. Bitte haben Sie aber auch Verständnis, dass auch Pfarrer ihre Urlaubsplanung noch nicht Jahre im voraus bereits abgeschlossen haben. Eine vorherige Terminabsprache mit dem Gemeindebüro und dem Pfarrer ist daher sehr wichtig und erspart Enttäuschung und Ärger bei allen Beteiligten.

Der Traugottesdienst

Damit der Gottesdienst gut vorbereitet ist, vereinbaren Sie mit Ihrem Traupfarrer einen Termin zum Traugespräch. In diesem Gespräch kann alles besprochen werden, was den Gottesdienst und Ihre Ehe betrifft. Zögern Sie nicht, sich mit all Ihren Fragen an Ihren Pfarrer zu wenden.

Im Gespräch nimmt Ihr Pfarrer Ihren Trauspruch auf, den Sie sich aus der Lutherbibel aussuchen können. Hilfe bei der Suche kann die Internetseite trauspruch.de sein. Außerdem besprechen Sie in diesem Gespräch mögliche Beteiligungen am Gottesdienst, Liedwünsche können geäußert werden, Absprachen zu Traulesungen und alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt!

Bitte sprechen Sie alles, was in dem Gottesdienst geplant ist, mit dem Pfarrer ab: Überraschungen für das Brautpaar sind möglich, der Pfarrer möchte jedoch im Gottesdienst nicht überrascht werden. Bitte beachten Sie außerdem, dass der Einsatz von Tieren bei einem Traugottesdienst nicht möglich ist.

Das Wichtigste am Traugottesdienst ist der Segen, den Sie als Ehepaar empfangen, sowie Ihr Versprechen, immer zusammenzubleiben, Freude und Leid miteinander zu teilen und einander bis ans Lebensende die Treue zu halten. Ein evangelischer Traugottesdienst kann daher nur vollzogen werden, wenn Sie die Bereitschaft zeigen, dieses Versprechen ernst zu nehmen und die ehrliche Absicht haben, bis zum Lebensende zusammenzubleiben. Sicherlich können auch andere Dinge im Gottesdienst eine Rolle spielen, das Wichtigste bleibt aber dieses Versprechen und der Segen Gottes zu Ihrer Ehe.

Einigen Paaren ist es wichtig, die Kirche für den Traugottesdienst zu schmücken und bereits einige Tage vor dem Gottesdienst Vorbereitungen zu treffen, etwa Soundchecks der Musiker oder Stellproben für die Fotografen. Hierzu besteht die Möglichkeit, sich zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros einen Schlüssel für die Kirche auszuleihen und ihn in der Woche nach der Trauung wieder im Gemeindebüro abzugeben. Sollten an einem Tag mehrere Trauungen zu unterschiedlichen Uhrzeiten in einer Kirche vollzogen werden, ist es sinnvoll, dass sich die Paare untereinander über Blumenschmuck etc. direkt absprechen. Auch die Kirchengemeinde freut sich über den Blumenschmuck. Sie müssen ihn daher nicht unmittelbar nach der Trauung entfernen, sondern können ihn in der Regel gerne für den darauffolgenden Sonntagsgottesdienst zur Ehre Gottes in der Kirche belassen und ihn bis zum Donnerstag nach der Trauung abräumen.

Außer Ihnen, der Gemeinde und dem Pfarrer sind an diesem Gottesdienst meistens auch eine Organistin, eine Küsterin und einige Kirchenvorsteher beteiligt, die in dem Gottesdienst ihren Dienst tun. Um die Beauftragung der kirchlichen Mitarbeiter brauchen Sie sich nicht zu kümmern, hierum sorgt sich die Kirchengemeinde.

Es entstehen für Sie keine Kosten für Ihren Traugottesdienst.

Leben als Getraute

Nach dem Gottesdienst sind Sie gesegnete Eheleute und werden in unseren Kirchenbüchern als verheiratetes Ehepaar geführt.

In jeder Ehe gibt es bisweilen die eine oder andere schwere Zeit. Das ist ganz normal und nichts Ungewöhnliches. Dennoch kann es ein gutes Gefühl sein, als Eheleute um Gottes Beistand gebetet zu haben. Es kann daher gut tun, sich gerade in schwereren Tagen an das Versprechen in der Kirche zu erinnern und zu wissen, dass Gott bei Ihnen in Ihrer Ehe ist. Es ist Aufgabe von Trauzeugen, Sie hieran immer wieder zu erinnern und für Sie zu beten, wenn Sie es nötig haben.

Nach der Trauung endet nicht der Dienst der Kirche an Ihnen. Die Kirche ist für Sie Ihr Leben lang da. Wenn Sie das Gefühl haben, es würde Ihnen gut tun, mal mit jemandem von der Kirche zu sprechen, melden Sie sich unbedingt. Vor der Trauung oder danach: Wir sind für Sie da!

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